Freitag, 15. Dezember 2017

Weihnachtliche Deko mit Blättern Teil 1


Beim Basteln von Herbstkarten, suchte ich nach einer schönen Farbkombination.
Das getrocknete Ginkgo-Blatt hatte sein leuchtendes Gelb verloren und war nur noch blassbraun.
Dann kam mir die Idee mit der Farbe ... Bronze lächelte mir entgegen.
Das Ergebnis der "Herbstkarte" wurde dann fast schon weihnachtlich
in Kombi mit einem sehr dunklen Lilaton.
Aber da ich eh schon spät dran war mit meiner Post,
hat es dann schon gut für die Adventszeit gepasst. ;-)

Ich hatte früher schon mal getrocknete Birkenblätter silbern angestichen und mit Glitzer versehen.
Sie zierten den Weihnachtsbaum und ich gestaltete ein kleines Bild daraus.

Bemalte Blätter, in Gold, Silber, Bronze wirken sehr festlich
und man kann sie so vielfältig verwenden.

♥ Ulrike



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Mein Song



Ab März diesen Jahres machte ich mich erneut daran,
aus meinem "Lied-Fetzen" etwas zu machen.
Ich besuchte das Tonstudio regelmäßig und nach und nach wurde etwas Brauchbares daraus.
Ich hatte auch Teile zwischendurch erfunden, die ich dann wieder verwarf.
Der Aufbau des Liedes änderte sich am Anfang ständig, so lange bis es mir gefiel.

Irgendwann wurde mir klar, dass ich auch regelmäßig Singen üben muss.
Meine Stimme war von Mal zu Mal unterschiedlich und machte ein bisschen (arg), was sie wollte.
Alles in Allem war es nicht so einfach, wie ich mir letztendlich vorgestellt habe.
Es war ein bisschen wie eine Schwangerschaft ... und kostete viel Kraft und Energie.
Und ich musste lernen, geduldig zu sein.
Es ging nicht immer so voran, wie ich wollte.

Dazu noch ein Video anzufertigen, war auch nicht einfach.
Die Botschaft war klar ... aber der Rahmen, wie ich es rüber bringe, nicht.
Das Video sollte erst recht farbenfroh werden
... hatte dafür schon stundenlang Bilder bearbeitet.
Eine Woche vorher entschied ich mich für  ein zartrosa Rosen-Bild.

Vielleicht gibt es ja noch irgendwann ein Farben-Video von mir ;-)

Hier aber mein Video mit meinem Song:



Montag, 4. Dezember 2017

Lichterglanz








Ich wünsche allen Blog-Besuchern eine besinnliche Adventszeit!

Sonntag, 26. November 2017

Lebe deinen Traum ... 6

(ich hatte zwar immer 'ne 1 in Deutsch, aber Funke und Funken lässt mich jetzt echt wieder zweifeln ;-)

Letztes Jahr im Herbst hat es mich dann "gepackt".
Nach einigen Lebensratgebern, wie u.a. das Buch
Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben,
spürte ich tief in mich hinein.
Der noch immer in mir schlummernde Wunsch, ein Lied zu singen ...
irgendwie für die Öffentlichkeit, nicht nur beim Kochen für mich allein,
kam wieder an die Oberfläche.

Er wurde stärker und stärker.
Ich suchte im Internet nach Gesangsunterricht und ähnlichem
und gelangte auf die Seite von Mark Fox.
True Voice
... das hörte sich interessant an
und ich wollte so etwas mal miterleben und besuchte ein Wochenendseminar.

In meiner Einzelarbeit dort wurde ich dann tief berührt
... mein eigener Klang so heilsam für mich.

Wenige Tage später wusste ich, ich möchte mehr davon ...
und meldete mich zur True Voice - Fortbildung an.

Etwa zeitgleich, empfing ich innerlich einen kurzen Text mit Melodie.
Das war noch kein Lied, aber es hörte sich irgendwie schön und einprägsam an.

Mit der Idee, daraus etwas zu machen, besuchte ich Ende letzten Jahres ein Tonstudio.
In Form eines Workshops lernte ich verschiedene Sachen kennen,
wie alles so funktioniert, welche Sounds man hinzufügen kann etc.

Es entstand dabei eine erste "Version" meines Liedes
die mir aber nicht wirklich gefiel.
Ich hatte auch immer noch nur diesen kurzen Text.

Dann machte ich erstmal eine Pause bis zum Frühjahr 2017.
Die zündenden Ideen fehlten.


Fortsetzung folgt ...

Freitag, 24. November 2017

Beides ...


... finde ich im November.

Das Kühle und Zarte
Das Warme und Kräftige

Die Natur schenkt sich uns in ihrer ganzen Fülle.



Habt ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter nicht so dolle wird.
♥ Ulrike

Mittwoch, 22. November 2017

Lebe deinen Traum ... 5


Das Singen geriet also in den Hintergrund.
Ich suchte mir dann andere kreative Tätigkeiten.
Malen und Zeichnen liebte ich als Kind auch schon.
Also legte ich den Fokus mehr darauf.
Ich malte nach Vorlage bzw. angelehnt daran oder zeichnete selbst etwas.

 Eine Toskana-Landschaft mit Acryl-Farben.


Ein Kätzchen von einem Foto mit  normalen Wasserfarben.


Abstrakte Blüten, die ich mir selbst erst mit Bleistift skizzierte
und dann auf Leinwand übertrug.


Den Leuchtturm von St. Peter-Ording mit Aquarellstiften (Vorlage war ein Foto).

... und vieles mehr.
Es machte mir viel Spaß.
Gerade auch in der dunklen Jahreszeit,
munterte mich das Arbeiten mit Farben immer auf.

Irgendwann kam dann noch die Fotografie dazu,
die mir immer wieder wunderschöne Augenblicke schenkte.

Manchmal sang ich beim Kochen,
mir kamen gerade da immer irgendwelche Melodien in den Sinn.
Fragmente, die keinen wirklichen Sinn ergaben,
aber es bereitete mir Freude.


Fortsetzung folgt ...

Donnerstag, 16. November 2017

Lebe deinen Traum ... 4


Ich begann nach der Schule die Ausbildung zur Erzieherin.
(Zu Beginn war es ein Studium zur Kindergärtnerin ... in der DDR war alles schön aufgeteilt und wir hatten vergleichsweise einen Stand wie ein Ingenieur.)
Die Mädels dort waren sehr nett und ich fühlte mich wohl und angenommen.
Mein Selbstwertgefühl stieg nach und nach.

Nach dem Abschluss verbrachte ich ein Jahr als Au Pair-Mädchen in den USA.
Das war ein Traum den ich in meiner Jugendzeit hatte.
Es kostete mich einigen Mut, mich da zu bewerben, aber es hat sich gelohnt.
Ich hatte eine sehr nette Gastfamilie.
Auch dieses Jahr  machte mich stärker und mutiger.

Danach suchte ich mir in Deutschland eine Arbeitsstelle als Erzieherin
und landete weit entfernt von meinen Eltern.

Auch wenn es nicht immer einfach war, auf sich alleine gestellt zu sein ...
ich fühlte mich frei.


Den Traum mit dem Singen nahm ich mit.
Ich bin dem dann auch aktiv nachgegangen,
nahm Gesangsunterricht und suchte z.B. nach Annoncen,
in denen Sängerinnen gesucht wurden.

Der Gesangsunterricht endete irgendwann (von meiner Seite aus),
weil ich bestimmte Tonhöhen nicht erreichte und die Lehrerin mir sagte,
dass ich aber wenig Selbstvertrauen habe.
Mir kamen die Tränen, weil ich wusste,
mein Selbstwert ist tatsächlich immer noch nicht der größte.
(Ich wusste damals noch nicht, dass das Arbeiten mit der Stimme auch gleichzeitig ein Arbeiten an dem Seelischen ist. Es ist ... wie ich heute weiß ... pure Heilung wenn man sich auf den Prozess einlässt.)

Ich kontaktierte iregendwann eine Band, die eine Sängerin suchte,
bekam aber in einer Nacht einen dubiosen Anruf
(wo ich die Stimme eindeutig diesem Typen zuordnen konnte),
und lies dann auch dieses Sein.

Ich besuchte ferner ein Home-Tonstudio, da wurde jemand gesucht für ein bestimmtes Lied.
Ich sang also ein, hörte mir dann die Aufnahme an und dachte ... oh je wie schrecklich.
Für das Lied wäre eine  rockige Röhre wie von Tina Turner passend gewesen ...
aber das war mir damals nicht so bewusst.
Ich dachte viel eher ... ich kann nicht singen.

Von da an geriet der Traum sehr in den Hintergrund.
Ich sang jedoch fleißig mit den Kindern im Kindergarten. :-)

Wenn man dann eingebunden ist in den familiären Alltag,
steckt man sowieso oft seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurück.
Aber ich habe letztendlich auch irgendwann festgestellt,
dass dies nicht gut ist.

Man sollte sich nicht selbst vergessen.


Fortsetzung folgt ...